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Ticket · Intern · Positionierungskonzept · für kube.studio

Positionierungskonzept

Erste Diskussionsgrundlage — bewusst grob, kein fertiges Endergebnis.

Frist: Freitag, 12. Juni 2026 Rollladen Pawlak · pawlak24.de
kube.studio · Intern / Vertraulich
00

Kontext

Rollladen Pawlak (gegr. 1965, Essen-Überruhr) verkauft & montiert Fenster, Haustüren, Markisen, Rollläden, Raffstores und Garagentore im mittleren Ruhrgebiet. Die Preise liegen rund 30 % über Markt. Der Mehrwert — deutsche Fertigung, TÜV, echte Projektkoordination aller Folgegewerke, Nachhaltigkeit/Recycling — wird bisher fast nur über „Vertrauen" kommuniziert. Das reicht im Neukundengeschäft nicht.

Ziel. Keine finale Positionierung, sondern eine erste Diskussionsgrundlage, die wir intern und dann mit dem Kunden durchsprechen. Delivery-Format: eine Präsentation (Slides mit Ideen, Bildern & Texten — grob).

Datenbasis. Kundengesprächsnotizen vom 27.05.2026 → Gesprächsnotizen. Marketinganalyse & Digitalstrategie April 2026 → Analyse.

Pawlak
Projekt
pawlak24.de
kube.studio
Agentur
intern
Fr · 12. Juni
Frist
2026
Präsentation
Format
Slides, bewusst grob
01

Zielgruppen / ICPs / Buyer Personas

Für jede der drei strategischen Produktgruppen — plus Rollladen als Pflegeprodukt — eine ausgearbeitete Persona. ICP-Kern jeweils aus den Kundengesprächsnotizen.

Produktgruppe Rolle ICP-Kern
Fenster Marge #1 Altbau-Käufer, energetische Sanierung, hat Budget, braucht Gesamtplanung + Koordination aller Folgegewerke. Fragt aktiv: „Koordiniert ihr die gesamte Planung?"
Haustüren Marge #2 Optik- & Individualitätskäufer. Trend: 12 Holztüren in 6 Mon. (vorher 12 in 10 J.). Will keine Standardtür.
Markisen Marge #3 Design- & Qualitätskäufer, saisonal geprägt. Wie Haustür: Optik + Langlebigkeit > Preis.
Rollläden Pflegen Self-selling, hohe Conversion, geringere Marge. Mitnehmen, nicht aktiv pushen.
Pro Persona erarbeiten

Situation / Lebenslage · Auslöser / Trigger · Budget-Rahmen · Kaufmotiv · typische Einwände (v. a. „Warum seid ihr teurer?") · Entscheidungskriterien.

02

Kommunikationsbeispiele Website

Pro Produktgruppe je 1 Hero-Bereich + 1 Leistungsblock — grob skizziert, in Vorher/Nachher-Logik.

01
Garantie
Garantieversprechen als belegbare Zusage
Nicht als Werbeslogan, sondern als konkrete, belegbare Zusage formulieren. Beispiel-Texte entwerfen.
02
Leistung
Leistungskommunikation greifbar machen
Wie machen wir sichtbar, was Pawlak anders/besser macht? Projektkoordination, deutsche Fertigung, Nachhaltigkeit/Recycling, TÜV, seit 1965.
03
Preis
Preisrechtfertigung als eigenes Seitenkonzept
„Warum wir 30 % teurer sind — und warum das für viele günstiger ist." Keine Preisliste, sondern Preisgerechtigkeit erklären.
Tonalität & Designsprache beachten

Handwerkliche Zurückhaltung, klare Typografie, viel Weißraum. Echte Fotos, keine Stockbilder. Kein Agentur-Portfolio-Look, kein Baumarkt-Katalog-Look.

03

Kommunikationsbeispiele Telefonat

Wie Pawlak am Telefon auftritt — Tonalität, Einwandbehandlung und Qualifizierung.

Gesprächseinstieg

Wie stellt sich Pawlak am Telefon vor? Tonalität + ein konkreter Formulierungsvorschlag.

2–3 Antworten auf „Warum seid ihr teurer?"

Bedarfsermittlung

Leitfragen, die der Vertrieb stellen sollte, um den ICP zu qualifizieren.

04

Full-Cycle Customer Experience

Journey mappen von Erstkontakt bis über die Rechnung hinaus.

Phase Inhalt
1 · ErstkontaktWebsite / Google / Empfehlung → Calendly-Buchung oder Kontaktformular. Was erwartet der Kunde? (z. B. Reaktionszeit „Angebot in 24h".)
2 · Beratung / AufmaßVor-Ort-Termin, technische Bestandsaufnahme, Gesamtplanung besprechen.
3 · AngebotTransparente Kalkulation, Erklärung warum teurer, Fördermittel-Hinweis (BAFA, KfW).
4 · AuftragVerbindliche Zusage, Zeitplan, Koordination der Folgegewerke kommunizieren.
5 · Montage / KoordinationDas Kernversprechen einlösen: Pawlak denkt den ganzen Umbau durch.
6 · Rechnung / AbschlussSauber, nachvollziehbar, keine Überraschungen.
7 · NachbetreuungGarantie, Wartung, Folgeauftrag-Potenzial (Cross-Sell: Fenster → Rollladen, Haustür → Markise).
Pro Phase beantworten

Was verspricht die Positionierung hier? Und wo gibt es heute potenzielle Bruchstellen zwischen Versprechen und Realität?

05

Bildmaterialien — Zukunftsvision

3–5 Beispielbilder / Moodboard-Slides, die zeigen, wie die Bildsprache in Zukunft aussehen soll. Orientierung: echte Projekte, echte Monteure, echte Essener Standorte, Vorher/Nachher, Nahaufnahmen von Material und Handwerk.

Do
  • Echte Projekte & echte Monteure
  • Echte Essener Standorte
  • Vorher / Nachher
  • Nahaufnahmen Material + Handwerk
  • Handwerklich-zurückhaltend
Don't
  • Stockbilder
  • Baumarkt-Katalog-Look
  • Agentur-Portfolio-Look
  • Generische Symbolbilder
Wenn keine echten Pawlak-Fotos verfügbar

KI-generierte Beispielbilder oder Referenzbilder als Platzhalter nutzen, die die Richtung zeigen — klar als Platzhalter gekennzeichnet.

06

Offene Fragen (an den Kunden)

Bewusst sammeln, was wir noch nicht wissen und vor einer finalen Positionierung klären müssen. Erste Sammlung:

Ziel

Diese Liste wird in der Präsentation als eigener Slide-Block aufbereitet, damit wir sie strukturiert mit Pawlak durchgehen können.

07

Abgrenzung — was dieses Ticket nicht ist

08

Kontext-Hinweise für die Erarbeitung

09

Akzeptanzkriterien