Ticket · Intern · Positionierungskonzept · für kube.studio
Erste Diskussionsgrundlage — bewusst grob, kein fertiges Endergebnis.
Rollladen Pawlak (gegr. 1965, Essen-Überruhr) verkauft & montiert Fenster, Haustüren, Markisen, Rollläden, Raffstores und Garagentore im mittleren Ruhrgebiet. Die Preise liegen rund 30 % über Markt. Der Mehrwert — deutsche Fertigung, TÜV, echte Projektkoordination aller Folgegewerke, Nachhaltigkeit/Recycling — wird bisher fast nur über „Vertrauen" kommuniziert. Das reicht im Neukundengeschäft nicht.
Ziel. Keine finale Positionierung, sondern eine erste Diskussionsgrundlage, die wir intern und dann mit dem Kunden durchsprechen. Delivery-Format: eine Präsentation (Slides mit Ideen, Bildern & Texten — grob).
Datenbasis. Kundengesprächsnotizen vom 27.05.2026 → Gesprächsnotizen. Marketinganalyse & Digitalstrategie April 2026 → Analyse.
Für jede der drei strategischen Produktgruppen — plus Rollladen als Pflegeprodukt — eine ausgearbeitete Persona. ICP-Kern jeweils aus den Kundengesprächsnotizen.
| Produktgruppe | Rolle | ICP-Kern |
|---|---|---|
| Fenster | Marge #1 | Altbau-Käufer, energetische Sanierung, hat Budget, braucht Gesamtplanung + Koordination aller Folgegewerke. Fragt aktiv: „Koordiniert ihr die gesamte Planung?" |
| Haustüren | Marge #2 | Optik- & Individualitätskäufer. Trend: 12 Holztüren in 6 Mon. (vorher 12 in 10 J.). Will keine Standardtür. |
| Markisen | Marge #3 | Design- & Qualitätskäufer, saisonal geprägt. Wie Haustür: Optik + Langlebigkeit > Preis. |
| Rollläden | Pflegen | Self-selling, hohe Conversion, geringere Marge. Mitnehmen, nicht aktiv pushen. |
Situation / Lebenslage · Auslöser / Trigger · Budget-Rahmen · Kaufmotiv · typische Einwände (v. a. „Warum seid ihr teurer?") · Entscheidungskriterien.
Pro Produktgruppe je 1 Hero-Bereich + 1 Leistungsblock — grob skizziert, in Vorher/Nachher-Logik.
Handwerkliche Zurückhaltung, klare Typografie, viel Weißraum. Echte Fotos, keine Stockbilder. Kein Agentur-Portfolio-Look, kein Baumarkt-Katalog-Look.
Wie Pawlak am Telefon auftritt — Tonalität, Einwandbehandlung und Qualifizierung.
Wie stellt sich Pawlak am Telefon vor? Tonalität + ein konkreter Formulierungsvorschlag.
Leitfragen, die der Vertrieb stellen sollte, um den ICP zu qualifizieren.
Journey mappen von Erstkontakt bis über die Rechnung hinaus.
| Phase | Inhalt |
|---|---|
| 1 · Erstkontakt | Website / Google / Empfehlung → Calendly-Buchung oder Kontaktformular. Was erwartet der Kunde? (z. B. Reaktionszeit „Angebot in 24h".) |
| 2 · Beratung / Aufmaß | Vor-Ort-Termin, technische Bestandsaufnahme, Gesamtplanung besprechen. |
| 3 · Angebot | Transparente Kalkulation, Erklärung warum teurer, Fördermittel-Hinweis (BAFA, KfW). |
| 4 · Auftrag | Verbindliche Zusage, Zeitplan, Koordination der Folgegewerke kommunizieren. |
| 5 · Montage / Koordination | Das Kernversprechen einlösen: Pawlak denkt den ganzen Umbau durch. |
| 6 · Rechnung / Abschluss | Sauber, nachvollziehbar, keine Überraschungen. |
| 7 · Nachbetreuung | Garantie, Wartung, Folgeauftrag-Potenzial (Cross-Sell: Fenster → Rollladen, Haustür → Markise). |
Was verspricht die Positionierung hier? Und wo gibt es heute potenzielle Bruchstellen zwischen Versprechen und Realität?
3–5 Beispielbilder / Moodboard-Slides, die zeigen, wie die Bildsprache in Zukunft aussehen soll. Orientierung: echte Projekte, echte Monteure, echte Essener Standorte, Vorher/Nachher, Nahaufnahmen von Material und Handwerk.
KI-generierte Beispielbilder oder Referenzbilder als Platzhalter nutzen, die die Richtung zeigen — klar als Platzhalter gekennzeichnet.
Bewusst sammeln, was wir noch nicht wissen und vor einer finalen Positionierung klären müssen. Erste Sammlung:
Diese Liste wird in der Präsentation als eigener Slide-Block aufbereitet, damit wir sie strukturiert mit Pawlak durchgehen können.