Rollladen Pawlak wurde 1965 in Essen gegründet und ist seither ein fest verankerter Fachbetrieb für Fenster, Rollläden, Haustüren, Markisen, Raffstores und Garagentore. Der Einzugsbereich umfasst das mittlere Ruhrgebiet — von Essen und Mülheim über Bochum, Düsseldorf und Velbert bis Hattingen und Bottrop. Bedient werden Privateigentümer ebenso wie Hausverwaltungen und Architekten.
Das Unternehmen positioniert sich bewusst im oberen Preissegment. Das trägt ein Bündel aus Argumenten: jahrzehntelange Erfahrung, TÜV-zertifizierte Abläufe, klare Garantiebedingungen, die Recyclinginitiative für alte Fenster und die Zusammenarbeit mit etablierten Partnermarken wie Gayko. Die Preise liegen rund ein Drittel über dem Marktdurchschnitt — ein Aufschlag, der sich im Bestand und bei Folgeaufträgen offensichtlich bezahlt macht, im Neukundengeschäft aber überzeugend erklärt werden will.
Kundengewinnung läuft heute auf drei Wegen: über Empfehlungen und Bestandskundschaft, über eine über Jahre gewachsene Sichtbarkeit bei Google und über das regionale Sponsoring von Rot-Weiss Essen. Die vorliegende Strategie setzt an dem Teil an, der sich am gezieltesten steuern und messen lässt — der digitalen Präsenz.
00
Management Summary
Die folgende Digitalstrategie beruht auf einer gründlichen Bestandsaufnahme: ausgewertet wurden zwölf Monate an Daten aus Google Search Console, Google Analytics und dem Google-Ads-Konto — ergänzt um eine strukturelle Prüfung der Website und den Abgleich mit Marktbeobachtungen im Ruhrgebiet.
Aus dieser Auswertung haben sich vier Kernaussagen herauskristallisiert, die das Gesamtbild verdichten: den Stand heute, das freiliegende Potenzial, den Weg dahin und unseren Anspruch als Partner. Zahlen, Quellen und konkrete Maßnahmen folgen in den Sektionen 01 bis 04.
Heute. Die Website hat im letzten Quartal 261 konkrete Anfragen erzeugt — über Calendly-Termine und das Kontaktformular. Die Sichtbarkeit bei Google hat sich im vergangenen Jahr deutlich verbessert: im Durchschnitt von Position 28 auf Position 13. Die aktuell laufenden Google-Anzeigen liefern eine Anfrage zu einem Preis von durchschnittlich rund 63 Euro. Pawlak startet also nicht bei null, sondern auf einem belastbaren Fundament.
Potenzial. Drei Bereiche lassen sich spürbar ausbauen. Erstens die organische Google-Suche: Pawlak wird pro Jahr rund 400.000 Mal in den Suchergebnissen angezeigt — aber weniger als ein Prozent dieser Einblendungen führt zu einem Klick. Bessere Titel und Beschreibungen reichen, um diesen Anteil deutlich zu heben. Zweitens die bezahlten Anzeigen: Das Budget fließt heute nicht in die stärksten Kampagnen. Die Kampagne „Fenster" läuft gut und verdient mehr Spielraum, „Haustüren" läuft schwach und gehört gekürzt. Drittens — und das ist der größte Hebel — die Website selbst: ein klareres Design und eine durchdachtere Verlinkung zwischen den Seiten sorgen dafür, dass aus Besuchern mehr Anfragen werden. Jeder Prozentpunkt hier wirkt sich auf alle anderen Kanäle aus.
Weg. Der Plan ist ein zusammenhängender Ablauf statt vieler Einzelmaßnahmen. Wir holen über Google — sowohl kostenlos als auch bezahlt — Menschen auf die Website, die aktiv nach Fenstern, Rollläden oder Haustüren suchen. Wer dort direkt Kontakt aufnimmt, ist eine Anfrage. Wer sich nur umschaut, wird erkannt und später gezielt über Banner- und Social-Media-Anzeigen erneut angesprochen — entweder bis er sich meldet oder bis klar ist, dass er nicht zum Angebot passt. Flankierend laufen gelegentlich Marken-Kampagnen, die dafür sorgen, dass Pawlak in der Region sichtbar bleibt und das vollständige Leistungsportfolio bekannt ist.
Unser Anspruch. Wir von kube.studio übernehmen Auswertung, Technik, Inhalte und Steuerung aus einer Hand — mit dem Ziel, Marketing aus der Ecke „Kostenstelle" herauszuholen und zu etwas zu machen, das sich messen und steuern lässt wie jede andere Investition im Betrieb.
Wir verstehen uns nicht als Dienstleister, sondern als Co-Unternehmer — mit dem gleichen Blick auf Ertrag, Risiko und Wachstum wie der Inhaber selbst.
War noch 28 im Sommer — der organische Aufwärtstrend ist real
400K
Impressionen / Jahr
Die Reichweite ist da. Das Problem: zu wenige klicken und zu wenige konvertieren
01
Was wir in den Daten sehen
Wir haben Google Search Console, Analytics und das Google-Ads-Konto der letzten 12 Monate ausgewertet. Hier sind die sieben Erkenntnisse, die für die Strategie entscheidend sind.
01
Positiv — Aufwärtstrend
Die Google-Positionen verbessern sich dramatisch
Von durchschnittlich Position 28 (Mai–Juli 2025) auf Position 13 (Januar–März 2026) — das ist kein Zufall, das ist ein echter Trend. Pawlak bewegt sich organisch in die richtige Richtung. Dieser Schwung muss jetzt mit gezieltem Content und technischen Fixes unterfüttert werden, bevor er wieder nachlässt.
Ø 28Position Mai–Jul 25
→
Ø 13Position Jan–Mär 26
02
Risiko — Wachstumsdeckel
62 % aller Klicks kommen von Leuten, die Pawlak schon kennen
Brand-Keywords wie "pawlak essen" oder "pawlak fenster" erzeugen 62 % des gesamten organischen Traffics — mit einer Klickrate von 26 %. Das ist stark, aber es bedeutet auch: die Website akquiriert kaum neue Kunden, die Pawlak noch nicht kennen. Non-Brand-Keywords haben eine Ø CTR von nur 0,4 %. Hier liegt das eigentliche Wachstumspotenzial.
62 %Klicks via Brand
38 %Klicks ohne Markensuche
0,4 %Non-Brand CTR
03
Risiko — Paid-Abhängigkeit
Ohne Google Ads bricht der Traffic um 75 % ein
Anfang April 2026 fiel der Tages-Traffic von ~200 auf unter 50 Besucher — unmittelbar nachdem die bisherige Agentur die Paid-Kampagnen abgestellt hat. Paid Search war mit 41 % der wichtigste Akquisekanal und lieferte in 6,5 Monaten 142 Key Events (Calendly-Klicks und Kontaktformulare) bei ~9.000 € Spend — also einen durchschnittlichen CPA von ~63 €. Die Ads funktionieren wirtschaftlich. Das organische Fundament trägt aber alleine noch nicht — Ziel ist, dieses Verhältnis in 12 Monaten schrittweise umzukehren.
–75 %Traffic-Einbruch Apr. 26
41 %Traffic via Paid Search
~63 €CPA Paid Search (Ø)
Quelle: GA4 · Akquisition → Übersicht · Zeitraum: Feb–Apr 2026 · sichtbar: Einbruch aktiver Nutzer ab 01.04. und Sitzungen-Split nach Kanal
04
Handlungsbedarf — Mobile
Mehr als die Hälfte der Besucher kommt vom Handy — Montag ist der stärkste Tag
55 % der Klicks kommen von Mobilgeräten, aber die aktuelle Website ist nicht konsequent auf Mobile ausgerichtet. Wer auf dem Handy landet und schlecht bedient wird, ruft nicht an. Zusätzlich zeigt die Auswertung: Montag ist mit Abstand der klickstärkste Wochentag (Ø 30 Klicks) — Samstag der schwächste (Ø 12). Das ist ein direkter Hinweis für die Budgetsteuerung bei Google Ads.
55 %Klicks via Mobil
Mo: Ø 30Klicks (stärkster Tag)
Sa: Ø 12Klicks (schwächster Tag)
05
Technisch — schnell lösbar
1.375 Klicks laufen noch über die unsichere HTTP-Version der Website
Google indexiert `http://pawlak24.de` und `https://pawlak24.de` teilweise als zwei verschiedene Seiten. Das verteilt die SEO-Kraft auf zwei URLs statt eine zu stärken. Eine einfache serverseitige Weiterleitung (301-Redirect) löst das in einer Stunde — und gibt dem Ranking einen kleinen, sofort wirksamen Schub.
1.375Klicks via HTTP (alt)
6.779Klicks via HTTPS (neu)
1 Std.Fix-Aufwand
06
Handlungsbedarf — Ads-Setup
Google Ads sieht nur 1 von 142 echten Conversions
GA4 misst aus Paid Search 142 Schlüsselereignisse (114 Calendly-Klicks, 28 Kontaktformulare). Im Google-Ads-Konto selbst ist davon aber nur eine einzige Conversion sichtbar, weil der Rückimport der GA4-Events nicht eingerichtet ist. Smart Bidding optimiert dadurch blind — sichtbar daran, dass die HAUSTÜREN-Kampagne 32 % des Budgets zieht, aber nur 5 % der Key Events liefert. Der Import ist in einem halben Tag eingerichtet und öffnet die gesamte Optimierungs-Mechanik von Google Ads.
1 / 142in Ads sichtbar
32 % → 5 %Budget vs. Ergebnis HAUSTÜREN
½ TagFix-Aufwand
07
Positiv — Organic ist der stärkste Kanal
Organic liefert 2,4× mehr Leads als Paid — und zu einem Drittel des Preises
Über 6,5 Monate erzeugt die Website 345 organische Leads (260 Calendly-Klicks, 85 Kontaktformulare) gegenüber 142 Paid-Leads und 118 Direct-Leads. Bei ca. 1.000 € Organic-Invest/Monat ergibt sich ein Organic-CPA von ~19 € — Paid liegt bei ~63 €. Organic ist damit heute der wirtschaftlich stärkste Kanal. Wichtige Einschränkung: Die 118 Direct-Leads sind in GA4 nicht sauber zuzuordnen — ein nicht quantifizierbarer Teil davon sind vermutlich ungetaggte Ad-Klicks. Der tatsächliche Paid-CPA liegt also leicht unter 63 €, die grundlegende Rangfolge ändert das nicht.
~19 €CPA Organic
~63 €CPA Paid Search
345Organic-Leads / 6,5 Mon.
Quelle: GA4 · Ereignisse · Event-Übersicht · sichtbar: Klick_Calendly und Kontaktformular_abgeschickt als Lead-Events mit Channel-Split
02
Der Plan
0
Fundament · sofort
Tracking sauber aufsetzen — erst messen, dann skalieren
Bevor mehr Budget ausgegeben wird, muss klar sein: welcher Kanal bringt echte Aufträge, nicht nur Klicks? GA4, UTM-Struktur und Conversion-Tracking werden so aufgesetzt, dass täglich sichtbar ist, was wirkt.
GA4 Conversion-EventsUTM für alle KanäleCalendly-IntegrationAutomatisiertes Dashboard
1
SEO + Website · Monat 1–3
Den organischen Schatz heben — und eine Website, der man vertraut
10 konkrete Keyword-Chancen, die sofort angegangen werden. Gleichzeitig wird die Website neu strukturiert: nicht fancy, sondern glaubwürdig. Mittelstand mit Haltung.
Neue Website-StrukturFensterreparatur-SeitenRollladen sichtbar machenLokale LandingpagesPreis-Transparenz-Seite
2
Google Ads · Monat 1–2
Google Ads präzise auf Bedarf — und Retargeting-Liste aufbauen
Wer aktiv sucht, wird sofort gefunden. Kampagnen nach Produktlinie und Dringlichkeit strukturiert. Parallel: jeder Besucher landet auf der Retargeting-Liste für Schritt 3.
Meta erreicht Menschen, bevor sie googeln. Drei Ebenen: Branding (Nachhaltigkeit, Vertrauen), Awareness (Energiesparen, Einbruchschutz) und Retargeting für Website-Besucher mit Vertrauens-Botschaft.
Die Search Console zeigt drei klar unterscheidbare Gruppen: Keywords die schon laufen und verteidigt werden müssen, Keywords bei denen ein kleiner Schubs reicht — und Keywords mit großem Volumen, die eine eigene Strategie brauchen.
Läuft — verteidigen & ausbauen
Diese Keywords performen bereits stark. Hohe CTR bedeutet: der Snippet passt, die Seite überzeugt. Aufgabe: Ranking stabil halten, auf verwandte Keywords ausweiten.
Suchanfrage
Klicks
CTR
Pos.
Maßnahme
pawlak essen
697
11,6 %
3,5
Brand-Seite stärken, Google Business optimieren
pawlak fenster
601
40,2 %
1,1
Position 1 halten — interne Links stärken
rolladen pawlak
228
43,8 %
1,3
Rollladen-Seite mit Produkttiefe ausbauen
fensterbauer essen
99
3,3 %
3,8
CTR durch Bewertungs-Snippet erhöhen
fenster reparatur essen
70
6,4 %
3,6
Reparatur-Landingpage mit Preisbeispielen ausbauen
garagentore essen
42
4,5 %
4,9
Produktseite Garagentore mit Marken ergänzen
rolladen essenPlatz 2
42*
0,2 %*
8,5
Ranking stark — niedrige CTR durch Keyword-Vermischung mit Rouladen-Rezepten erklärbar. Snippet schärfen genügt, keine neue Seite nötig. *Reales lokales Volumen deutlich kleiner als 24.303 Impressionen suggerieren.
Low Hanging Fruits — ein Schubs reicht
Position 4–10, solides Suchvolumen, aber CTR liegt unter Potenzial. Oft reicht ein überarbeiteter Title-Tag oder eine klarere Meta-Description, um von Seite 2 auf Seite 1 zu springen.
Suchanfrage
Klicks
Impr.
CTR
Pos.
Hebel
fensterbauer düsseldorf
105
3.103
3,4 %
5,1
Düsseldorf-Landingpage ausbauen, lokale Referenzen
markisen essen
69
2.507
2,8 %
5,4
Markisen-Seite hat kaum Content — 500 Wörter mehr reichen
Hohes Volumen, aktuell kaum Klicks. Hier ist die Frage: Was will der Suchende wirklich? Informational (Blogbeitrag) vs. transactional (Landingpage) ist der entscheidende Unterschied.
Suchanfrage
Klicks
Impr.
Pos.
Intent
Strategie
rolladen essen
42
24.303
8,5
Gemischt
Achtung: Keyword-Vermischung. Ein Teil der 24.303 Impressionen kommt von Nutzern, die "Rouladen essen" (Rezepte) meinen — falsche Schreibweise. Reales lokales Volumen deutlich kleiner. Aktuell Platz 2 in Google für "Rollladen Essen" — Ranking läuft bereits gut, CTR-Optimierung des Snippets sinnvoll, aber kein Top-Hebel mehr.
fensterreparatur
2
7.299
26
Informational
Deutschlandweites Informationsthema — kein Transaktions-Keyword. Ideal für Blogartikel: "Was kostet eine Fensterreparatur?" mit Verweis auf lokalen Service
fenster essen
16
4.904
10,7
Lokal
Position 10,7 — an der Grenze zu Seite 1. Optimierter Title + lokale Signale können das kippen
fenster reparatur
10
3.846
26
Gemischt
Teils informational, teils lokal. Zwei Seiten: Blogartikel (allgemein) + lokale Reparaturseite (Essen)
fenster bochum
0
2.731
18,6
Lokal
0 Klicks trotz 2.731 Sichtkontakten. Eigenständige Bochum-Landingpage mit Projektreferenzen
gayko fenster
7
1.709
11,4
Marke
Partnermarke-Keyword. Dedizierte Gayko-Partnerseite mit Produktinfo und lokalem Bezug
fenster düsseldorf
3
1.510
17,5
Lokal
Düsseldorf-Seite besteht, braucht aber mehr Tiefe: Projekte, Anfahrt, Öffnungszeiten
markisen in der nähe
18
2.447
16,7
Lokal
Near-me-Suchanfrage — Google Business Profil optimieren ist hier der wichtigste Hebel
fensterbauer
20
11.455
42,6
Informational
Überregional, sehr wettbewerbsintensiv. Kein direktes Ziel — aber gut für Blogartikel: "Woran erkenne ich einen guten Fensterbauer?"
pawlak bochum
0
1.274
9,4
Marke
Marken-Keyword mit 0 Klicks trotz fast Top 10. Google Business für Bochum-Standort prüfen
Priorität für Monat 1
Sofort (keine neuen Seiten)
Title-Tags: rolladen essen, fenster essen, haustüren essen
Meta-Descriptions: alle Produktseiten
Google Business: Rollladen als Kategorie ergänzen
Interne Links: Rollladen auf Fenster-Seiten erwähnen
Die Qualität von Pawlak ist real — seit 1965, TÜV-zertifiziert, Recyclinginitiative, Garantie. Das Problem ist nicht die Leistung. Es ist, dass die Website das nicht zeigt. Ein Kunde der zum ersten Mal landet soll in 10 Sekunden verstehen: hier bin ich richtig, die sind gut, die sind teurer — und das ist gut so.
Das ist kein Redesign. Das ist Positionierung.
Die richtige Designsprache
✓
Handwerkliche Zurückhaltung
Klare Typografie, viel Weißraum, keine Effekte. Wie ein Schreiner, der sein Werkzeug ordentlich aufgehängt hat — Kompetenz ohne Aufschrei. Nicht fancy, aber auch nicht billig.
✓
Echte Fotos — keine Stockbilder
Echte Projekte, echte Monteure, echte Standorte in Essen. Stock-Bilder kommunizieren: "wir haben nichts vorzuweisen." Eigene Fotos kommunizieren: "schau, was wir können."
✗
Nicht: Agentur-Portfolio-Optik
Animationen, Parallax-Scrolling, große Hero-Videos — das wirkt bei einem Fensterbauer deplatziert. Der Kunde kauft Verlässlichkeit, nicht Design-Preise.
✗
Nicht: Baumarkt-Katalog-Optik
Bunte Produktkacheln, zu viele Kategorien auf der Startseite, unklare Hierarchie. Signalisiert: "wir sind günstig." Das Gegenteil von Premium.
Welche Seiten wie verändert werden
StartseiteHöchste Priorität
Heute: Produktliste, kein klarer Fokus, Rollladen kaum sichtbar
Künftig: Ein klarer Satz der erklärt wer Pawlak ist und für wen. Direkte Wege zu den 3 häufigsten Anfragen. Vertrauenssignale (seit 1965, TÜV, Referenzen) above the fold. Rollladen gleichwertig neben Fenster.
Über uns / Warum PawlakHöchste Priorität
Heute: Fehlt als strategische Seite — oder zu generisch
Künftig: Die Seite die einen 10.000 €+-Kunden überzeugt. Geschichte seit 1965, Recyclinginitiative, Garantiebedingungen konkret, Team mit echten Gesichtern. Antwort auf: "Warum sind die teurer — und warum lohnt sich das?"
Preistransparenz-SeiteHöchste Priorität
Heute: Existiert nicht
Künftig: "Warum wir 30 % teurer sind — und warum das für viele günstiger ist." Keine Preisliste, sondern Preisgerechtigkeit erklären. Was ist enthalten, was kostet extra, was kostet ein Fehler in 5 Jahren. Dieser Content baut Vertrauen vor dem ersten Kontakt.
ReferenzenMittel
Heute: Kaum vorhanden oder ohne messbare Aussagen
Künftig: Echte Projekte mit echten Zahlen: "Einfamilienhaus Essen-Rüttenscheid — Wärmeverlust –40 %, Einbau in 1,5 Tagen." Vorher/Nachher-Fotos. Kundenzitate mit vollem Namen, nicht anonym.
NachhaltigkeitMittel
Heute: Recyclinginitiative wird nicht kommuniziert
Künftig: Eigenständige Seite mit konkreten Zahlen: wie viel Material wird recycelt, was passiert damit, warum ist das bei einem Fensterbauer besonders. Differenziator gegenüber 90 % des Wettbewerbs.
Heute: Produktkatalog-Logik, wenig Entscheidungshilfe
Künftig: Jede Seite beantwortet: Für wen ist das, was kostet ein Fehler bei falscher Wahl, was bietet Pawlak das andere nicht bieten. Klarer CTA zur Beratung — nicht zum Produktkatalog.
Die 5 Premium-Signale die sofort wirken
1
Seit 1965 im Header sichtbar
60 Jahre Erfahrung ist das stärkste Vertrauenssignal — aktuell kaum kommuniziert
2
TÜV-Zertifizierung prominent platzieren
Nicht im Footer — auf jeder Produktseite above the fold
3
Google-Bewertungen einbinden
Sternebewertung direkt auf der Startseite und in den Snippets
4
Reaktionszeit kommunizieren
"Angebot in 24h" oder "Montage in 3 Tagen" — konkret, nicht vage
5
Lokale Verankerung zeigen
Ruhrgebiet, nicht NRW. Essen, Bochum, Düsseldorf — nicht "ganz Deutschland"
Die neue Seitenstruktur — Zielzustand
Jede URL ist ein SEO-Asset. Die heutige Struktur ist gewachsen, nicht geplant. Die neue Architektur folgt einer Logik: Produktseiten fangen lokalen Intent, Stadtseiten fangen regionale Suchen, Blog-Artikel fangen informational Suchen — und alles führt zur Kontaktseite.
ExistiertOptimierenNeu anlegenPhase 2
pawlak24.deAlle ein-/ausklappen
▸Startseite
/OptimierenHub für alle Leistungen · Rollladen gleichwertig zu Fenstern · Vertrauenssignale above the fold
▸Produkte & Leistungen8 Seiten
/fenster-essenOptimierenHauptseite Fenster · 49.806 Impressionen · Title-Tag und Snippet überarbeiten
/fensterreparatur-essenOptimieren303 Klicks · CTR von 0,7 % auf 3 %+ heben · Notfallservice hervorheben
/rollladen-essenOptimierenPlatz 2 · Produkt-Tiefe ausbauen · Holz / Alu / Kunststoff · Smart Home
/markisen-essenOptimieren2.507 Impressionen · Content verdoppeln · Markise + Raffstore auf einer Seite
/service/foerderungOptimieren47 Klicks · 9.396 Impressionen · BAFA, KfW konkret benennen · hoher Mehrwert für ICP
/service/termineOptimieren51 Klicks · 22.135 Impressionen · CTR 0,2 % — Snippet kommuniziert nicht den Nutzen
Quelle: GA4 · Engagement → Seiten und Bildschirme · sichtbar: welche URLs heute Traffic und Key Events erzeugen — Grundlage für Priorität der Optimierungen oben
2.3
Google Ads: Budget neu zuschneiden
Bis zum 01. April 2026 liefen die Google-Ads-Kampagnen mit einem Budget von rund 1.500 € pro Monat, aktuell pausiert. Über 6,5 Monate haben diese Kampagnen 13.497 Sitzungen, 2.302 aktive Nutzer und 142 Key Events geliefert — 114 Calendly-Klicks und 28 abgeschickte Kontaktformulare.
Bei rund 9.000 € Spend ergibt das einen durchschnittlichen CPA von ~63 €. Für einen Fensterbauer mit Auftragsvolumen 3.000–30.000 € ist das wirtschaftlich tragfähig — die Ads liefern real. Das eigentliche Thema liegt tiefer.
Google Ads selbst sieht diese 142 Conversions nicht: Der Rückimport der GA4-Events ins Ads-Konto ist nicht eingerichtet. Smart Bidding optimiert dadurch blind — und genau deshalb zieht eine Kampagne (HAUSTÜREN) 32 % des Budgets für nur 5 % der Ergebnisse.
Status: Kampagnen pausiert seit 01.04.2026.Empfehlung — Tracking & Budget-Shift vor Re-Start umsetzen, nicht einfach wieder anschalten.
Monatsbudget (bis 01.04.)
~ 1.500 €
≈ 18.000 € / Jahr
Paid Key Events · 6,5 Mon.
142
114 Calendly · 28 Formular
CPA (Paid Search, Ø)
≈ 63 €
9.000 € ÷ 142 Events
Conversions in Ads importiert
1 / 142
Smart Bidding fliegt blind
Kampagnen im Vergleich · 6 Monate
Die Kampagnen-Struktur existiert, die Unterschiede sind klar lesbar: FENSTER konvertiert mit 7,9 % (74 Events auf 936 Sitzungen), HAUSTÜREN mit nur 0,9 % (7 auf 767). Zum Vergleich: Organischer Traffic konvertiert über den gleichen Zeitraum mit ~2,1 % — FENSTER liegt also deutlich über Organic, HAUSTÜREN deutlich darunter.
Quelle: GA4 · Akquisition → Google Ads-Kampagnen · Okt 2025 – Apr 2026 · sichtbar: Sitzungen, aktive Nutzer und Interaktionsdauer je Kampagne
Kampagne
Sitzungen
Ø Dauer
Engagement
Key Events / CVR
Bewertung
FENSTER (NEU)
936 (39,9 %)
53 Sek.
72,0 %
74 / 7,9 %
Arbeitspferd mehr als die Hälfte aller Key-Events — Budget halten
HAUSTÜREN (NEU)
767 (32,7 %)
18 Sek.
43,9 %
7 / 0,9 %
Ineffizient CVR 9× schlechter als FENSTER — Keywords & Landingpage neu
Eine Ads-Zahl allein sagt wenig — entscheidend ist, wie Google Ads gegen Organic und Direct abschneidet. Die Rechnung berücksichtigt beide Richtungen: Was bringt der Kanal an Leads, was kostet er uns monatlich.
Quelle: GA4 · Werbung → Conversion-Leistung · letzte 28 Tage (24.03.–20.04.2026) · sichtbar: 1.233 € Werbekosten, 41 Conversions gesamt, nur 1 Paid-Conversion in Ads zugeordnet
Kanal
Sitzungen
Leads · Calendly / Formular
Leads gesamt
Invest / 6,5 Mon.
CPA
Paid Search
13.497
114 / 28
142
~9.000 €
~63 €
Organic Search
16.281
260 / 85
345
~6.500 €
~19 €
Direct*
4.703
96 / 22
118
0 € (keine direkte Zuordnung)
n / a
Σ Gesamt (attribuiert)
34.481
470 / 135
605
~15.500 €
~27 €
*Direct-Caveat:Die 118 Direct-Leads lassen sich in GA4 nicht sauber trennen. Ein Teil davon sind real ungetaggte Ad-Klicks (Auto-Tagging-Lücken, URL-Copy-Paste, Brand-Eintipp nach Ad-Sichtung). Eine saubere Rückverteilung ist datentechnisch nicht möglich — der Paid-CPA liegt dadurch in der Realität leicht unter 63 €, die Gesamteinordnung ändert das nicht.
Die drei Hebel für die nächsten 4 Wochen
1
HAUSTÜREN-Kampagne chirurgisch schneiden
767 Sitzungen bei nur 18 Sek. Verweildauer heißt: Keyword-Match ist zu breit oder die Landingpage beantwortet nicht die Suche. Keyword-Liste auf transaktionale Begriffe reduzieren, eigene Haustüren-Landingpage mit Preisspanne, Einbruchschutz-Klasse und Förder-Hinweis aufbauen.
2
Rollladen- und Angebots-Kampagne hochdrehen
Beste Engagement-Raten (68,8 % und 86,0 %), beste Verweildauer. Budget auf diese beiden Kampagnen shiften — hier holt jeder zusätzliche Euro die stärkste Wirkung. Gleichzeitig Rollladen-Landingpage nach Material (Holz / Alu / Kunststoff) aufspalten.
3
Display pausieren — bis Retargeting steht
156 € für 0 Conversions in 28 Tagen ist keine Branding-Investition, das ist Streuverlust. Display erst wieder einschalten, wenn Retargeting-Listen aus Meta Pixel und GA4-Audiences sauber gefüllt sind und auf konkrete Besucher-Segmente ausgespielt werden können.
Fundament · Ads-System sieht nicht, was GA4 längst weiß
GA4 hat über 6,5 Monate 142 Key Events aus Paid Search sauber erfasst. Google Ads selbst sieht davon aber nur 1 — weil der Rückimport der GA4-Events als Ads-Conversion nicht eingerichtet ist. Folge: Smart Bidding kann nicht auf die echten Aufträge optimieren und gießt Budget auch in Kampagnen wie HAUSTÜREN, die 9× schlechter konvertieren als FENSTER. Vor dem Re-Start am 01.05. muss dieser Haken gelöst sein, sonst laufen wieder blind 1.500 € / Monat los.
Sofort · Woche 1
Klick_Calendly & Kontaktformular_abgeschickt aus GA4 nach Google Ads importieren
GA4 ↔ Ads-Verknüpfung & Auto-Tagging prüfen
Consent-Mode v2 + Conversion-Linker validieren
Enhanced Conversions für Formular aktivieren
Woche 2–4 · vor Re-Start
Budget-Shift: HAUSTÜREN –50 %, Rollladen & Angebot +30 %
Haustüren-Landingpage neu aufsetzen (CVR-Ziel: 3 %+)
Smart Bidding auf "Maximize Conversions" mit sauberer Event-Basis
Wöchentliches Dashboard: Spend / CPA / Key Events live
03
Nächste Schritte
1
Kick-off & Zugangsdaten
GA4, Google Ads, Meta Business Manager, Search Console
KPIs gemeinsam auswerten, Budgets und Prioritäten anpassen
Monat 2
04
So messen wir Erfolg
Ein Reporting, das nur Zahlen zeigt, hilft niemandem. Entscheidend sind zwei Fragen, die der Geschäftsführer jederzeit auf einen Blick beantwortet haben will:
1. Läuft jede einzelne Maßnahme? · 2. Passt der ROI — gesamt und je Kanal? Alles andere ist Beiwerk.
Kern-KPIs · Gesamt-Marketing
Leads / Monat
≥ 120
heute ~93 · Ziel ≥ 120 · Calendly + Kontaktformular, alle Kanäle
CPA · Paid Search
~ 63 €
Ad-Spend ÷ Paid-Leads · Ziel < 80 € bei Re-Start
CPA · Organic
~ 19 €
1.000 €/Mon. Invest ÷ Organic-Leads · Ziel < 25 €
Blended CPA · gesamt
~ 27 €
(Ad-Spend + Organic-Invest) ÷ alle Leads · Ziel < 50 €